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Webcam-Test

Nur lokal — es wird nichts hochgeladen, außer Sie speichern oder teilen es.

Ein Webcam-Test, der zeigt, was die anderen tatsächlich sehen

  1. Auf Start drücken und dem Browser die Kamera erlauben.
  2. Bild ansehen und darunter das Urteil und die Zahlen lesen.
  3. Ein Standbild aufnehmen, wenn Sie festhalten wollen, was die Kamera liefert.

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Über dieses Tool

Die meisten Webcam-Tests sind ein Videoelement. Das beantwortet eine Frage — ist ein Bild da — und die können Sie meist beantworten, indem Sie Ihr eigenes Gesicht ansehen. Dieser hier beantwortet die Fragen, die Sie nicht sehen können: welche Auflösung tatsächlich ausgehandelt wird, welche Bildrate wirklich ankommt und ob Ihre Beleuchtung trägt. Die Auflösung ist wichtig, weil eine Kamera, die 1080p kann, dem Browser oft 640×480 gibt — in der Vorschaugröße sieht das tadellos aus und kommt am anderen Ende weich an. Die Bildrate ist wichtig, weil eine Kamera in einem dunklen Raum auf 15 Bilder pro Sekunde oder weniger heruntergeht, um Licht zu sammeln, und genau das lässt Menschen aussehen, als bewegten sie sich unter Wasser. Beide Zahlen werden hier gemessen statt abgefragt: die Bildrate entsteht aus dem Zählen dekodierter Bilder, nicht aus dem, was die Kamera vorhat. Die Lichtprüfung sucht nach dem Fehler, den niemand an sich selbst sieht: ein Fenster im Rücken. Die Durchschnittshelligkeit findet ihn nicht, denn ein Gegenlichtbild wirkt im Mittel völlig ordentlich, während ein Fünftel des Bildes weiß ausgebrannt ist und Ihr Gesicht eine Silhouette. Deshalb wird der ausgebrannte Anteil getrennt gezählt, und der wird gemeldet. Nichts wird hochgeladen, nichts gespeichert. Das Bild bleibt auf der Seite, und ein Standbild liegt im Speicher, bis Sie gehen oder ein neues aufnehmen. Ihr Browser fragt vorher um Erlaubnis — und bis Sie sie erteilen, verbirgt er auch die Namen Ihrer Kameras. Deshalb steht im Auswahlfeld vielleicht „Kamera 1“ statt Hersteller und Modell. Das ist Datenschutz, kein Fehler.

Häufige Fragen

Wie teste ich meine Webcam?

Auf Start drücken und dem Browser die Kamera erlauben. Das Bild erscheint, darunter stehen die tatsächlich gesendete Auflösung, die aus echten Bildern gemessene Bildrate und ein Urteil über Ihr Licht. Stimmt etwas nicht, nennt die Zeile über den Zahlen das Schlimmste, statt drei Probleme aufzulisten — Menschen beheben das, was sie zuerst lesen, nicht das, was den Anruf ruiniert.

Wird mein Video irgendwohin gesendet?

Nein. Alles passiert auf der Seite: Das Bild wird im Browser gelesen, die Zahlen dort berechnet, und ein Standbild liegt im Speicher und verschwindet, wenn Sie die Seite verlassen oder ein neues aufnehmen. Kein Konto, kein Upload, kein Speichern — was man bei jeder Seite prüfen sollte, die einen bittet, eine Kamera auf sich zu richten, auch bei dieser.

Warum ist meine Auflösung niedriger, als die Kamera kann?

Weil Auflösung ausgehandelt und nicht festgelegt wird. Der Browser fragt nach einer Größe, und der Kameratreiber gibt, was er für richtig hält — oft 640×480 selbst auf Hardware, die 1080p beherrscht, und noch weniger, wenn ein anderes Programm die Kamera offen hat. Diese Seite fragt nach 720p und meldet dann, was sie bekommen hat. Das ist die Zahl, die bestimmt, wie Sie aussehen.

Was ist eine gute Bildrate für einen Videoanruf?

Dreißig ist das Ziel überall. Vierundzwanzig ist die Untergrenze für Bewegung, die noch als Bewegung liest — genau darum ist es der Kinostandard. Unter fünfzehn wird ein Gesicht zur Diashow und die Lippen passen nicht mehr zum Ton, was alle bemerken, ohne es benennen zu können. Ist Ihre niedrig, liegt es meist am Licht: Eine Kamera im Dunkeln wird langsamer, um mehr davon zu sammeln, also behebt eine Lampe oft auch die Bildrate.

Es sagt, ich sei im Gegenlicht. Was heißt das?

Dass hinter Ihnen eine helle Lichtquelle im Bild ist, fast immer ein Fenster. Die Kamera belichtet auf das Helle, Ihr Gesicht wird dunkel, und Sie kommen als Silhouette an. Von Ihrem Platz aus ist das unsichtbar, weil Ihre Augen sich angepasst haben. Die Lösung ist umdrehen: Fenster nach vorn statt nach hinten, oder Jalousie zu und das Gesicht aus Richtung des Bildschirms beleuchten.

Warum steht in der Liste „Kamera 1“ statt meiner Hardware?

Weil der Browser Gerätenamen verbirgt, bis Sie die Erlaubnis erteilt haben. Vorher könnte jede Seite herausfinden, welche Hardware Sie besitzen, ohne Sie um irgendetwas zu bitten — also kommen die Namen mit der Erlaubnis, und bis dahin gibt es nur einen nummerierten Platzhalter.

Das Bild ist schwarz oder die Kamera öffnet nicht. Was prüfe ich?

Der Reihe nach: ob Sie die Erlaubnis erteilt haben, ob die richtige Kamera gewählt ist, ob ein Schieber oder eine Abdeckung vor der Linse sitzt, und ob ein anderes Programm sie hält — ein in einem anderen Tab offener Videoanruf ist der übliche Grund, und unter Windows belegt er die Kamera exklusiv. Sagt die Seite, die Kamera sei belegt, ist genau das passiert.

Ist das Bild gespiegelt?

Die Vorschau ja, weil man sich so erwartet, wie ein Spiegel einen zeigt, und eine ungespiegelte Vorschau sich beim Bewegen falsch anfühlt. Messung und Standbild sind es nicht — sie zeigen, was die Kamera wirklich sieht, also was alle anderen sehen. Mit dem Kästchen lässt sich die Spiegelung abschalten, wenn Sie die Schrift auf der Tasse hinter sich lesen wollen.

Funktioniert das auf dem Handy?

Ja, in jedem modernen mobilen Browser. Ein hochkant gehaltenes Handy sendet ein Hochformat — 720×1280 statt 1280×720 — und das wird hier als 720p gelesen statt als niedrig, was der Fehler eines Tests ist, der nur auf die Breite schaut.

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